Studie: Vorteile für Massivbau

Eine aktuelle Studie der Arbeitgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. (ARBE) in Kiel befasst sich mit dem Vergleich von massiven Bauweisen zu Holzfertibauten.

Der Gebäudehülle kommt im Zuge der gestiegenen Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit beim Hausbau eine immer bedeutendere Rolle zu. Die aktuelle Studie befasst sich mit dem Vergleich von massiven Bauweisen zu Holzfertigbauten aus kostenseitiger, bautechnischer und nachhaltiger Sicht für Einfamilienhäuser.

Das Ergebnis: Mauerwerk bietet im Vergleich eine ganze Reihe von Vorteilen

 

  • Mauerwerk- Kosteneffizient und pflegeleicht
  • Massivbau - langlebige, verlässliche Geldanlage
  • Bereits mit der einschaligen Massivbauweise KfW-Förderprogramme nutzen
  • Bauzeiten liegen gleich auf

 

  1. Mauerwerk- Kosteneffizient und pflegeleicht Die ARGE stellte fest, wie deutlich Häuslebauer bei dem Mauerwerk sparen können: Während die Kosten pro Quadratmeter Außenwandfläche bei Mauerwerk 336 EURO betragen, liegen diese bei Holz um 374 EURO. Bei der Pflege und Instandhaltung von dem Mauerwerksbauten haben Putze und Anstriche eine sehr lange Lebendsauer. Die Erneuerung erfolgt oft nur aus optischen Gründen. Dadurch sparen Bauherren auch langfristig bares Geld.
  2. Massivbau - langlebige, berlässliche Geldanlage Bei Wohngemäuden punktet der Massivbau weiter mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von mindestens 80 Jahren -wobei in der Praxis die Nutzungszeiträume sogar deutlich langer ausfallen. Auch bei Verkauf kann der Besitzer eines Mauerwerksbaus in der Regel mit einem hohen Wiederverkaufswert  rechnen.
  3. Bereits mit der einschaligen Massivbauweise KfW-Förderprogramme nutzen Baukosten lassen sich durch eine energetische Bauweise mit KfW-Förderprogrammen zusätzlich reduzieren.
  4. Bauzeiten liegen gleich auf Bei der als Vorteil für die Holzbauweise in der ARGE-Studie aufgeführten "kurzen Bauzeit" lohnt ein Blick hinter die Kulissen. Richtig ist, dass die Montage auf der Baustelle verkürzt ist. Dem gegenüber steht allerdings die im vorfeld oft aufwändigere Planungsphase - denn kaum ein Fertighaus wird ohne Änderung im Katalog gekauft. Außerdem ist die Zeit der Vorfertigung der Wandelemente für den gesamten Bauablauf zu berücksichtigen. Unterm Strich gibt es keine großen Differenzen in der Dauer der gesamten Bauzeit zwischen Massivbau und Holzbauweise.

(Quelleverweis: Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau eV)