Niedrigenergie- oder Passivhaus?

Von Grund auf sparsam

Niedrigenergie- oder Passivhaus? Das ist eine Geschmacksfrage. Als Niedrigenergiehaus gilt ein Haus, wenn es pro Jahr Maximal sieben Liter Heizöl oder 70 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter verbraucht. Seit Einführung der Energieeinsparverordnung ist das Niedrigenergiehaus in Deutschland bei Neubauten der Standard. Die nächste Stufe ist das 3-Liter-Haus, dem 34 kWh pro Quadratmeter und Jahr genügen.

Ein Passivhaus kommt ganz ohne separates Heiz oder Klimasystem aus. Sein Jahres-Heizwärmebedarf liegt bei unter 15 kWh pro Quatratmeter, der Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltstrom unter 120 kWh. Damit verbraucht das Passivhaus rund 80 Prozent weniger Heizenergie als ein Niedrigenergiehaus. Das hat allerdings seinen Preis. Passivhäuser sind in der Anschaffung gut 20 Prozent teurer als herkömmliche Häuser.

Quelle: Focus Money

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Massivhaus oder Fertighaus?

Welcher Gebäudetyp in Sachen Dämmung die Nase vorne hat, ist umstritten. Während die Dämmung in einem Fertighaus in Holzständerbauweise von vornherein in den Wänden steckt, wird sie beim Massihaus zusätzlich an der Außenwand angebracht. Andererseits sind Massivhäuser bessere Wärmespeicher, wenn die Heizung nachts abschaltet. Dann zählt die "thermische Masse".

Ein Massivhaus kann immer wieder ohne Probleme umgebaut und so den verändernden Verhältnisen im laufe eines Lebens angepasst werden.

Sie bauen damit fürs Leben!